Rechts ne Düne, links ne Düne...

Der gemeine Sylter fährt Auto, um von A nach B zu kommen, beispielsweise von Hörnum nach Westerland. Der gemeine Sylt-Urlauber fährt Auto, um was von der Insel zu sehen und vielleicht auch irgendwann in B anzukommen. Diese beiden Interessenlagen lassen sich nicht gut vereinbaren und auf der schmalen Insel leider räumlich nicht trennen. Das führt dazu, dass der gemeine Sylter während der Sommersaison, aber auch zu Ostern, Pfingsten oder eben Himmelfahrt (jetzt!!!) häufig ins Lenkrad beißt und schlimmstenfalls zu waghalsigen Überholmanövern neigt. 
Dummerweise nimmt der Autoverkehr auch in mein ursprünglich mal verpenntes Dorf stetig zu (Hapimag-Hotel! Golfer! Neubaugebiete!), so dass man ab Ostern für eine Tour in die Stadt locker 15 Minuten mehr einplanen sollte. Die Grenzen des Wachstums waren Anfang Oktober 08 besonders deutlich überschritten, als alle Gäste des Surf World Cup gleichzeitig von der Insel wollten und von List bzw. Hörnum teils sechs Stunden bis auf den Autozug brauchten... die haben dann sicher auch ins Lenkrad gebissen.